Die Nebenflüsse Zaber, Schozach, Lein

Schozach-Tal Die Schozach ist ein rechter Nebenfluss des Neckars. Sie entspringt in der Nähe des Ortes Untergruppenbach-Vorhof in den Löwensteiner Bergen. Danach fließt sie über die Orte Oberheinriet, Unterheinriet, Abstatt, Auenstein, Ilsfeld, Schozach und Talheim, bevor sie bei Heilbronn-Sontheim in den Neckar mündet. Der Schozachtal-Radweg > ist sehr beliebt, da er keine Steigungen aufweist. Einkehrmöglichkeiten: Alter Schozacher Bahnhof und Öttinger Mühle, beide direkt am Radweg. Untergruppenbach > Von der Burg Stettenfels hat man einen hervorragenden Blick auf Untergruppenbach und die Umgebung. Die Burg ist ein beliebtes Ausflugsziel mit Gartenwirtschaft. Ilsfeld > Die Weinbau-Gemeinde besteht aus den Ortsteilen Ilsfeld, Abstetterhof, Auenstein, Helfenberg, Schozach und Wüstenhausen. Seit 1521 findet alljährlich an Bartholomäi, dem letzten Wochenende im August, der traditionelle Ilsfelder Holzmarkt statt. Beilstein > Das Weinstädtchen liegt am Fuße der Burg Hohenbeilstein. In deren Gemäuern wurde das Schlossgut Beilstein gegründet. Das Rathaus ist ein barockes Fachwerkhaus mit reichem Ziergiebel. Talheim > Der Weinort war schon in der Jungsteinzeit besiedelt. Der Fund von 34 jungsteinzeitlichen menschlichen Skeletten wird als Massaker von Talheim bezeichnet. Nordöstlich des Ortes befindet sich der 285 m hohe Haigern. Die beliebte Gastwirtschaft mit Biergarten ist nicht nur für einheimische Zecher ein Anziehungspunkt. Flein > Der Ort ist für seine Weine berühmt. Auf 180 ha Fläche werden u.a. Riesling, Schwarzriesling und Samtrot angebaut.
Zabergäu Die Zaber ist 22 km lang und mündet bei Lauffen von links in den Neckar. Das Zabergäu ist im Norden vom Heuchelberg, im Süden vom Stromberg begrenzt. Die Lage zwischen den Höhenzügen des Stromberg und Heuchelberg bescheren dem Zabergäu ein mildes Klima, das im Zusammenspiel mit dem fruchtbaren Keuperboden ideale Voraussetzungen für den Weinbau bietet. Zaberfeld > Die Gemeinde liegt im Naturpark Stromberg-Heuchelberg. Michelbach, Ochsenburg und Leonbronn sind Teilorte der Gemeinde. Ein beliebtes Ausflugsziel ist der Zaber-Stausee Ehmetsklinge, der im Sommer als Badesee dient. Der rund 6 km lange Seenweg Ehmetsklinge-Katzenbachsee bietet sich zum Wandern an. Sehenswert Michelbach: Fachwerk-Rathaus Leonbronn: Fachwerkbauten, ein altes Backhaus sowie bäuerliche Anwesen aus der Zeit um 1900 Ochsenburg: Reste der Stadtbefesti- gung und Wohn- und Wirtschafts- gebäude aus spätmittelalterlicher Zeit. Jeder Ortsteil hat ein eigenes Schlösschen. Cleebronn > Die Gemeinde liegt im Tal des Ruitbach, einem Nebenfluß der Zaber. Auf dem Michaelsberg befindet sich eine spätromanische Kirche und ein Kapuziner-Hospiz. Unterhalb des Michaelsbergs liegt auf einem 77 Hektar großen Gelände Tripsdrill, Deutschlands ältester Erlebnispark. Pfaffenhofen Der Ort ist eingerahmt von den Höhenzügen Stromberg und Heuchelberg. Südlich von Pfaffenhofen gibt der Lehrpfad „Weisser Steinbruch" einen einzigartigen Einblick in die Geologie des Strombergs. Güglingen > Die Gemeinde liegt inmitten von Weinbergen und besteht aus der Kernstadt und den Stadtteilen Eibensbach und Frauenzimmern. Im alten Rathaus befindet sicht ein Römer-Museum. Sehenswert: Herzogskelter, Zehntscheuer und Steinhaus. Neipperg > Der Stadtteil liegt an den Abhängen des Heuchelbergs. Die staufische Burg mit zwei Bergfrieden prägt das Dorfbild. Die Burg und ein Großteil der Weinberge befinden sich im Besitz der Grafen Neipperg. Stockheim > Das Dorf liegt ungefähr zehn Kilometer südwestlich von Heilbronn im Wurmbachtal nahe dem Heuchelberg. Das Schloss Stockheim stammt aus dem 16. Jahrhundert und ist in Privatbesitz. Hausen 1964 stießen Bauarbeiter auf eine fast vollständig erhaltene Jupitergiganten- säule eines Römischen Gutshofes. Ein Abguss der Säule ist unweit des Fundortes bei der Gemeindehalle aufgestellt. Brackenheim > Die Stadt mit den Teilorten Botenheim, Dürrenzimmern, Hausen, Meimsheim, Haberschlacht, Neipperg und Stockheim ist mit 821 ha Rebfläche die größte Weinbaugemeinde Württembergs. Einer der bekanntesten Söhne der Stadt ist Theodor Heuss. Das Heuss- Museum widmet sich dem Leben des ersten Präsidenten der Bundesrepublik. Dürrenzimmern > Oberhalb des Ortes befindet sich die Waldschenke Hörnle mit einem großen Biergarten und Kinderspielplatz, umgeben von Wald und Weinbergen. Am romantisch gelegenen Mönchbergsee ist eine ganzjährig bewirtschaftete Weinstation (Sa+So). Lauffen >
Lein-Tal Der Fluß entspringt südwestlich von Kleingartach und mündet nach einem 27 km langen Lauf in Heilbronn- Neckargartach von links in den Neckar. Früher hieß der Bach Gartach, eine Bezeichnung, die sich im Namen einiger Orte am Lauf wiederfindet. Kleingartach Der Weinbauort gehört seit 1971 zur Stadt Eppingen. Es gibt einige Fachwerkhäuser zu bewundern, unter anderem das Neippergsche Herrenhaus aus dem Jahr 1601. Schwaigern > In Schwaigern sind der Hexenturm, das Historische Rentamt und die Stadtkelter von 1659 sehenswert. Das Storchennest aus dem 15./16. Jahrhundert ist das älteste erhaltene Wohnhaus der Stadt. An das Schloss in Schwaigern grenzen ein Wirtschaftshof und der Schlosspark an. In der Johanneskirche befinden sich der 1510 entstandene Barbara-Altar von Jörg Ratgeb sowie ein Hochaltar und Schnitzaltäre. Östlich der Stadt befindet sich bei der Freudenmühle der Leintal-Zoo mit der größten Schimpansen-Gruppe Deutschlands. Leingarten > Die Gemeinde Leingarten besteht aus den Ortsteilen Großgartach und Schluchtern und liegt am Fuße des Heuchelbergs. Weithin sichtbares Wahrzeichen Leingartens ist die Heuchelberger Warte, ein beliebtes Ausflugsziel mit Gaststätte und Biergarten. In Leingarten wird auf rund 100 Hektar Wein angebaut. Frankenbach > Neckargartach >
