Die Stadtteile von Heilbronn

Böckingen Der Teilort liegt am linken Ufer des Neckars und ist mit über 21000 Einwohnern der größte Stadtteil Heilbronns. Am ehemaligen Ziegeleigelände entstand eine schöne Freizeitanlage mit Wiesen, Wasserkanälen, See und Spielplätzen. Nahe der Haltestelle Sonnenbrunnen befindet sich das Süddeutsche Eisenbahn- museum Heilbronn mit dem letzten im Originalzustand erhaltenen Ringlokschuppen aus der Zeit der Königlich Württembergischen Staatseisenbahn.
Biberach Der nördlichste Ortsteil Heilbronns war früher landwirtschaftlich geprägt. Nach dem 2. Weltkrieg änderte sich dies, Biberach wurde zur Wohnsiedlung von Pendlern nach Heilbronn. Der Biberbrunnen von 1689 enthält das Wappen des Deutschen Ordens. Der Brunnen steht an der Giebelseite eines Bauernhauses das über einem Keller von 1580 errichtet wurde.
Frankenbach Der Stadtteil liegt im Nordwesten von Heilbronn an einer alten Römerstraße die zum Kastell in Böckingen führte. Seit 2001 ist die ehemalige Frankenbacher Kiesgrube als Teilfläche des Natura 2000-Gebiets „Leintal“ ein Schutzgebiet. Sie beherbergt selten gewordene Arten von Unken und Insekten.
Kirchhausen Der Stadtteil liegt nord- westlich von Heilbronn. In dem ehemaligen Wasserschloss des Deutschordens aus dem 16. Jahrhundert ist heute das Bürgeramt eingerichtet. Beim Schloss befindet sich eine historische Zehntscheune.
Sontheim Der drittgrößte Stadtteil von Heilbronn liegt am rechten Ufer des Neckars, südlich der Innenstadt. Anfangs des 20. Jahr- hunderts entstanden in Sontheim bedeutende Industrieunternehmen wie die Schuhfabrik Wolko und die Zwirnerei Ackermann. An das einstige Ackermann- Werk erinnern, außer dem Sommerhaus, die Ackermann-Direktorenvilla und eine heute als Apotheke und Ärztehaus genutzte Fabrikhalle.
Klingenberg Der Ort befindet sich im Südwesten des Heilbronner Stadtkerns, links des Neckars. Das hoch über dem Neckar gelegene Schloss wurde von den Grafen von Neipperg auf den Überresten einer Burg erbaut.
Horkheim Der Stadtteil liegt südwestlich von Heilbronn auf der rechten Neckarseite. Die spätmittelalterliche Burg Horkheim war einst eine Wasserburg. Die mehrmals umgebaute Anlage wird heute zu Wohnzwecken genutzt. Der sandige Boden am Neckar begünstigt den Anbau von Spargel. Am Ufer der Schozach liegt ein alter jüdischer Friedhof.
Neckargartach Der zweitgrößte Stadtteil befindet sich im Nordwesten Heilbronns, links des Neckars. Der Name ergibt sich aus dem Zusammenfluss des Leinbaches (der früher Gartach genannt wurde) und des Neckars. Den Beinamen Linsenfoarmer bekamen die Neckargartacher durch die Sage, dass sie die von den Heilbronnern in den Neckar gekippten Essensreste mit ihren Netzen heraus fischten, trockneten und den Heilbronnern zurück verkauften. Im Gewerbe- und Industriegebiet Böllinger Höfe sind rund 120 Unternehmen vertreten.
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